Antipasti online kaufen

Was wäre ein Abend mit Freunden ohne den perfekten Auftakt? Antipasti sind weit mehr als nur Vorspeisen, sie sind italienische Lebensart, und der Gurnd, wieso man manchmal schon vor der Hauptspeise glücklich und satt ist. Von knackigen Oliven über sanft gegrillte Artischocken bis hin zu sonnengetrockneten Tomaten mit intensiver Süße setzen wir bei RITONI auf kompromisslose Qualität. Entdecke unsere Auswahl und hol dir das „Dolce Vita“-Gefühl auf den Teller…. weiterlesen »

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90-Grad-Draufsicht auf verschiedene Antipasti in mintgrünen, violetten und hölzernen Schälchen auf Beton, inklusive mattschwarzem Löffel und Käsemesser.

Vorspeisen wie in Italien

Alles andere als anti!

Wörtlich übersetzt bedeutet Antipasti ganz einfach „vor der Mahlzeit“ (anti = vor, pasto = Mahlzeit). Aber in Italien ist das viel mehr als nur ein kleiner Snack. Es ist ein kulinarisches Statement und der offizielle Startschuss für jedes gesellige Essen, ob als Highlight auf deiner nächsten Mixed-Platter, als Begleiter zu einem Glas Wein oder einfach direkt aus dem Glas (wir verraten es niemandem!).

Antipasti sollen den Appetit anregen (l’appetito vien mangiando), aber den Magen nicht schließen. Es geht um eine bunte Vielfalt an Farben, Texturen und Aromen, die Lust auf die kommenden Gänge (Pasta und Fleisch/Fisch) machen.

Authentisch, intensiv und so verdammt lecker, dass man sich zügeln muss, um dem Hauptgang noch Platz zu lassen. Wer braucht schon Urlaub, wenn die Antipasti-Platte so schmeckt?

Warum überhaupt

„Vor dem Essen“?

Antipasti sind nicht nur dazu da, die Zeit zu überbrücken, bis die Pasta fertig ist. Die Kombination aus Säure (Essig/Zitrone), Salz und gesunden Fetten (Olivenöl) regt die Speichelproduktion und die Magensäure an. Biologisch gesehen schalten Antipasti deinen Körper also wortwörtlich auf „Bereit für Genuss“ um.

Die Kunst des Servierens

So wird der Antipasti-Moment perfekt

Beim Anrichten darfst du ruhig ein bisschen angeben. Wir nennen das „Abbondanza“, was so viel heißt wie: „Pack ordentlich was drauf!“ Schnapp dir ein riesiges Holzbrett oder die schicken Platten, die du sonst nie benutzt. Türme den Schinken locker auf, statt ihn wie Fliesen zu verlegen, und stell die Grissini hochkant in ein Glas. Das Auge isst schließlich mit, und wir wollen ja, dass deine Gäste direkt das Handy zücken für das perfekte Food-Foto.

Ein kleiner Pro-Tipp unter uns: Trenn die „saftigen“ Sachen. Niemand mag es, wenn der edle Parmaschinken plötzlich in der Marinade der Artischocken badet. Nutze kleine Schälchen für alles, was ölig oder feucht ist. Und stell unbedingt ein leeres Schälchen für die Olivenkerne auf den Tisch. Nichts killt den Vibe schneller, als wenn man nicht weiß, wohin mit dem Kern und ihn unauffällig unter die Serviette schmuggeln muss.

90-Grad-Draufsicht auf eine prall gefüllte, runde Schieferplatte mit Antipasti, inklusive Grissini im Glas, Oliven in einer schwarzen Schale und gegrilltem Gemüse in Violett auf Beton.
Was gehört typischerweise dazu?

Die Antipasti-Crew

Die Auswahl variiert von Region zu Region, lässt sich aber grob in sechs Gruppen unterteilen:

Gemüse


Ob direkt vom Grill oder traditionell in Öl eingelegt: Artischockenherzen, gegrillte Auberginen, Zucchini und Paprika sorgen für Frische. Sonnengereifte Tomaten und knackige Oliven bringen die konzentrierte Sonne des Südens auf den Punkt, während Kapern und Pilze für die feinen, säuerlichen Akzente zuständig sind.

Wurst und Schinken


Hier treffen Klassiker wie der hauchzart geschnittene Prosciutto di Parma oder die sanfte Mortadella auf charakterstarke Begleiter wie würzige Fenchelsalami oder den edlen Culatello. Sie bringen die nötige Salzigkeit und Textur ins Spiel.

Meeresfrüchte


Wer die Seele des Mittelmeers sucht, findet sie in den Meeresfrüchten. Ein feiner Tintenfischsalat, in Zitronenöl marinierte Sardellenfilets oder aromatische Garnelen bringen eine wunderbare Leichtigkeit und eine frische Brise auf die Platte, die hervorragend mit den rustikaleren Komponenten harmoniert.

Käse


Kein Vorspeisenteller wäre komplett ohne Käse. Von der cremigen Verführung einer Burrata oder eines Büffelmozzarellas bis hin zu den markanten Noten eines gereiften Pecorinos, Gorgonzolas oder eines in Stücke gebrochenen Parmesans, ist Käse der ruhende Pol zwischen den Aromen.

Brot


Damit die Saucen und Öle auch ihr Ziel finden, braucht es das richtige Brot. Luftige Focaccia, knusprige Grissini oder ein klassisches Ciabatta sind die idealen Begleiter für das „Scarpetta-Finale“.

Dips & Extras


Hier wird es kreativ: Ein Klecks Pesto oder Feigensenf, ein paar Tropfen alter Balsamico und die Süße von frischen Feigen oder Honig runden das Erlebnis ab. Ein paar Nüsse sorgen für den nötigen Crunch und machen die Antipasti-Platte zum unvergesslichen Genussmoment.

Flache Draufsicht auf einen violetten Keramikteller mit mediterranen Antipasti wie Artischocken, Paprika und Parmesan, daneben ein Rotweinglas, angebissenes Brot und eine Schale Oliven auf hellem Hintergrund.

Nicht zu kühl

Die goldene Regel der Serviertemperatur

Besonders wichtig ist die richtige Temperatur. Der wohl häufigste Fehler ist es, die Köstlichkeiten direkt aus dem Kühlschrank zu servieren. Wenn du das Gemüse und den Käse direkt aus dem Kühlschrank auf den Tisch stellst, das ist so, als würdest du jemanden mitten im Tiefschlaf mit einer Eiskübel-Challenge wecken. Da ist erst mal jeder beleidigt.

Gib den Aromen Zeit, in Ruhe aufzuwachen. Hol die Sachen mindestens 30 bis 60 Minuten vorher raus. Das Olivenöl muss fließen und der Käse muss schwitzen dürfen (ja, das soll so!).

Hast du eigentlich schon mal probiert, Antipasti warm zu servieren? Manche Sorten, wie gegrillte Paprika oder Artischocken, entfalten ein völlig neues Aroma, wenn man sie für 2 Minuten in die Pfanne wirft!

Die „Scarpetta“-Tradition

Nichts verschwenden!

In Italien gibt es das ungeschriebene Gesetz der „Fare la scarpetta“ (wörtlich: das kleine Schühchen machen). Das bedeutet, man nimmt ein Stück Brot, um damit den letzten Rest Sauce oder das würzige Olivenöl vom Teller aufzusaugen. Bei Antipasti ist das absolut erwünscht! Es ist das höchste Lob an den Gemschmack der Sauce oder die Qualität des Öls. Wenn dein Teller am Ende also blitzblank ist, hast du alles richtig gemacht.

90-Grad-Draufsicht auf eine Hand mit schwarzer Armbanduhr, die ein Stück Brot durch Tomatensaucenreste auf einem mintgrünen Teller zieht, daneben ein violettes Leinentuch.

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