Natives Olivenöl kaufen
Ein wirklich gutes Olivenöl Extra Vergine ist kein bloßes Fett, es ist ein Lebenselixier, ein Geschmacksverstärker und der wohl einzige Grund, warum Salate überhaupt existieren. Bei RITONI findest du kein Öl von der Stange, sondern handverlesene Tropfen direkt aus den sonnenverwöhnten Hainen Italiens. Wir reden hier von Öl, das so frisch und fruchtig ist, dass man die italienische Sonne förmlich im Hals kitzeln spürt… weiterlesen »
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Natives Olivenöl Extra
Für die meisten ist Öl nur Mittel zum Zweck. Natives Olivenöl Extra hingegen ist ein echtes Lebensmittel, ein natürlicher Geschmacksverstärker und das Fundament der italienischen Kochkunst. In unserem Online-Shop für italienische Feinkost zelebrieren wir das authentische Handwerk ohne Kompromisse.
Unsere Vielfalt ausgwählter Olivenöle
Wenn du hochwertiges Olivenöl bei uns kaufst, bringen wir dir erntefrische, traditionell in Italien gepresste Qualität direkt an die Haustür. Ob filigran-mild, intensiv-pfeffrig oder als charakterstarke Monocultivar, unsere Auswahl ist nicht nur vielfältig, sondern ein Qualitätsversprechen an deinen Gaumen.
Es ist das unverzichtbare Finish für Fleisch, Fisch oder einfach die krönende Veredelung deiner Pasta-Kreationen oder Salate in Kombination mit Balsamico.
Die wichtigsten Kriterien für Olivenöl
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Kaltgepresst & Nativ Extra: Unsere Öle werden schonend mechanisch gepresst. Keine Chemie, keine Hitze, nur pure Olive. So bleiben die wertvollen Vitamine und Antioxidantien (hallo, ewige Jugend!) dort, wo sie hingehören.
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Säuregehalt: Je niedriger, desto besser. Ein Spitzenöl hat deutlich weniger als 0,8 %. Das schmeckt man nicht nur, das tut auch deinem Magen gut.
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Polyphenole: Das sind die „Bodyguards“ im Öl. Sie sorgen für die leichte Schärfe im Abgang und sind super gesund für dein Herz.
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Lagerung: Olivenöl hasst Licht und Hitze. Deshalb kommen unsere Premium-Öle meist in dunklen Flaschen oder Kanistern zu dir, damit die Qualität auch bei dir zu Hause stabil bleibt.

Von der Frucht in die Flasche
Hast du dich schon mal gefragt, wie man den puren Geschmack Italiens in eine Flasche presst? Spoiler: Es ist harte Arbeit, viel Schweiß und eine Menge technisches Know-how. Hier ist der Weg der Olive vom Baum bis in deine Küche:
1» Das Timing
Die Jagd nach dem perfekten Moment: Echte Qualität beginnt nicht in der Mühle, sondern am Baum. Wir warten nicht, bis die Oliven überreif und schwarz vom Baum fallen. Für unsere Spitzenöle werden die Oliven oft schon geerntet, wenn sie gerade erst von grün zu violett umschlagen (Invaiatura). Das bringt zwar weniger Ertrag, dafür aber ein Maximum an Aromen und gesunden Polyphenolen.
2» Die Ernte
Sanfte Gewalt:In den Hainen Italiens wird oft noch von Hand gepflückt oder mit sanften maschinellen Rüttlern gearbeitet, denn die Haut der Olive darf nicht verletzt werden! Jede Druckstelle würde sofort zur Oxidation führen und das ist der natürliche Feind des guten Geschmacks.
3» Der Sprint zur Mühle
Jetzt zählt jede Sekunde: Zwischen Ernte und Pressung dürfen idealerweise nur wenige Stunden liegen. Je länger die Olive liegt, desto mehr leidet die Qualität. Bei unseren Produzenten heißt es deshalb: Ab in die Mühle, und zwar sofort!
4» Waschen, Mahlen, Kneten
Die Malaxation: Zuerst werden die Oliven von Blättern befreit und gewaschen. Dann werden sie samt Kern zu einem dicken Brei gemahlen. Dieser Brei wird nun sanft „geknetet“. Dabei verbinden sich die winzigen Öltröpfchen zu größeren Tropfen. Wichtig hierbei, die Temperatur darf niemals über 27°C steigen. Das ist die magische Grenze für die Kaltpressung. Wird es heißer, verfliegen die Aromen und das wollen wir definitiv nicht!
5» Bewegte Trennung
Die Zentrifuge: Früher wurde der Brei auf Matten gepresst, heute erledigt das ein moderner Dekanter (eine Art Super-Zentrifuge). Durch die Fliehkraft wird das Öl vom Fruchtfleisch und dem Fruchtwasser getrennt. Übrig bleibt das reine, ungefilterte Öl.
6» Ruhen oder Filtern?
Trüb oder klar: Manche Öle bleiben naturtrüb (direkt vom Baum in die Flasche), andere werden sanft gefiltert, um kleinste Partikel zu entfernen. Das macht das Öl haltbarer und klarer. Danach lagert das Öl in Edelstahltanks unter Stickstoff geschützt vor Licht und Sauerstoff, bis es für dich abgefüllt wird.

Warum Farbe nichts mit der Qualität zu tun hat
Ein tiefgrünes Öl sieht zwar schick aus, sagt aber wenig über die Güte aus. Die Farbe hängt allein von der Olivensorte und dem Erntezeitpunkt ab. Früher geerntete Oliven ergeben oft grüneres, grasigeres Öl, reifere Oliven machen es goldgelb und milder.
Profis verkosten Olivenöl übrigens aus blauen Gläsern, damit sie sich von der Farbe nicht beeinflussen lassen.
Die richtige Lagerung von Olivenöl
Olivenöl hat drei Erzfeinde: Licht, Wärme und Sauerstoff. Wer seine edle Flasche direkt neben den heißen Herd stellt, begeht kulinarischen Selbstmord.
Lagere dein Öl dunkel und kühl (aber nicht im Kühlschrank, sonst flockt es aus). Ein dunkler Schrank ist der VIP-Bereich für dein Olivenöl. Achte außerdem darauf, dass die Flasche verschlossen ist.
Keine Deko für das Küchenregal
Auch wenn eine schöne Olivenölflasche in deiner Küche optisch was her macht, ist das nicht die beste Art, um bei Gästen mit gutem Geschmack anzugeben. Das geht viel besser in einer feinen Mischung mit Essig auf einem geschmackvoll angerichteten Salat.


Braten mit Olivenöl
Ein hartnäckiger Mythos! Du kannst hochwertiges Natives Olivenöl Extra problemlos zum Braten und Dünsten verwenden (bis ca. 180°C). Da die meisten Pfannengerichte diese Temperatur kaum überschreiten, ist es sogar gesünder als viele raffinierte Fette. Nur für die Fritteuse ist das edle Zeug dann doch zu schade. Und zu teuer.
Ist Olivenöl vegan?
Inhaltlich ist Olivenöl zu 100% pflanzlich. Es besteht rein aus dem Saft der Olive. Ende der Durchsage? Nicht ganz, denn es gibt ein Problem bei der Erzeugung: Die Ernte.
In einigen großen, industriellen Olivenhainen werden die Oliven mit riesigen Saugmaschinen geerntet. Das geschieht meist nachts, weil es dann kühler ist und das Aroma besser erhalten bleibt. Doch in den Bäumen schlafen kleine Zugvögel, die durch das Scheinwerferlicht geblendet und in Schockstarre gesetzt werden und dann leider mitsamt der Oliven im Saugrüssel landen. Ebenso wie unzählige Insekten.
Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest:
Achte beim Kauf von Olivenöl darauf, dass die Oliven manuell geerntet werden. Das bedeutet tagsüber von Hand oder mit mechanischen Rüttelstangen. So werden Vögel und Insekten nur verschreckt und nicht verletzt. Wenn du im Sinne des Tierwohls auf der sicheren Seite sein möchtest, achte bei unseren Ölen auf das Vegan-Symbol.
FAQ
Das Siegel „Natives Olivenöl Extra“ (oder Olio Extra Vergine di Oliva) ist die höchste Qualitätsstufe für Olivenöl. Es garantiert, dass das Öl rein mechanisch kaltgepresst wurde, also ohne Hitze oder chemische Lösungsmittel.
Wenn du bei RITONI echtes Premium Olivenöl kaufen möchtest, gehen wir sogar noch einen Schritt weiter: Die meisten unserer Manufakturen pressen die Oliven oft innerhalb weniger Stunden nach der Ernte, was zu einem extrem niedrigen Säuregehalt und einem Maximum an gesunden Antioxidantien führt.
Bei billigem Öl handelt es sich fast immer um Massenware, bei der Oliven aus verschiedenen Ländern billig zusammengekippt und industriell verarbeitet werden.
Wenn du hingegen bei RITONI ehrliches, handwerkliches Olivenöl kaufen möchtest, bezahlst du die schonende Ernte, die sofortige Kaltpressung in lokalen Mühlen und den Erhalt von jahrhundertealten Olivenhainen. Diesen Unterschied im Geschmack riechst und schmeckst du sofort.
Ungeöffnet und richtig gelagert ist ein gutes Olivenöl ab dem Abfüllzeitpunkt etwa 18 bis 24 Monate haltbar. Sobald die Flasche jedoch angebrochen ist und Sauerstoff an das Produkt gelangt, beginnt ein langsamer Oxidationsprozess.
Wenn du bei RITONI frisches Olivenöl kaufen möchtest, empfehlen wir, die geöffnete Flasche innerhalb von 3 bis 6 Monaten zu verbrauchen. In dieser Zeit schmeckt es am intensivsten und liefert dir die maximale Menge an gesunden, frischen Inhaltsstoffen.
Das ist ein völlig natürlicher physikalischer Prozess und sogar ein gutes Zeichen! Olivenöl enthält natürliche Wachse und Fettsäuren, die bei Temperaturen unter 10°C anfangen zu erstarren und auszuflocken. Wenn du ein naturbelassenes Olivenöl kaufen willst, ist das der Beweis, dass es nicht chemisch verändert wurde.
Sobald das Öl wieder bei Raumtemperatur steht, verflüssigt es sich von ganz allein und wird wieder klar. Der Geschmack und die Qualität leiden darunter absolut nicht.
Keine Sorge, das ist kein Qualitätsmangel, sondern das beste Zeichen für absolute Frische! Das Kratzen im Hals und eine feine Bitternote werden durch sogenannte Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) verursacht. Je frischer und schonender die Oliven verarbeitet wurden, desto lebendiger ist das Öl.
Wenn du traditionelles Olivenöl kaufen willst, ist diese charakteristische Schärfe der Beweis dafür, dass du ein gesundes Naturprodukt voller Geschmack auf dem Teller hast.
Ungefiltertes Olivenöl (oft Grezzo genannt) wird direkt nach der Pressung abgefüllt und enthält noch winzige Fruchtfleisch- und Kernpartikel. Es schmeckt oft noch intensiver und fruchtiger, sollte aber schneller verbraucht werden.
Wenn du hingegen ein gefiltertes Olivenöl kaufen möchtest, wurden diese Schwebstoffe schonend entfernt. Dadurch ist das Öl deutlich klarer, am Boden bildet sich kein Satz und es ist ungeöffnet länger stabil haltbar.
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