Parmigiana di Melanzane
Parmigiana di Melanzane
Der original italienische Auberginenauflauf
Parmigiana di Melanzane zählt zu den beliebtesten Ofengerichten Süditaliens. Schichten aus goldbraun gebratenen Auberginen, fruchtiger Tomatensauce, cremigem Mozzarella und würzigem Parmigiano Reggiano ergeben einen herzhaften Klassiker mit mediterranem Geschmack. Ob als Hauptgericht oder Antipasto, dieses traditionelle Rezept bringt ein Stück Italien auf den Teller.
Zubereitung
1. Auberginen vorbereiten
Die Auberginen in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden, leicht salzen und etwa 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend trocken tupfen und leicht mit Mehl bestäuben.
2. Tomatensauce kochen
Knoblauch im Olivenöl kurz anschwitzen. Die passierten Tomaten hinzufügen und die Sauce etwa 20 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss das Basilikum unterrühren.
3. Auberginen braten
Die Auberginenscheiben portionsweise goldbraun ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
4. Auflauf schichten
Eine Auflaufform mit etwas Tomatensauce ausstreichen. Auberginen, Tomatensauce, Mozzarella und Parmigiano Reggiano abwechselnd einschichten. Mit Käse abschließen.
5. Backen
Die Parmigiana im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober und Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.
Zutaten
für 4 Personen
- 3 große Auberginen
- 800 g passierte Tomaten
- 300 g Mozzarella
- 120 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
- 2 Knoblauchzehen
- 4 EL natives Olivenöl extra vergine
- 10 Blätter frisches Basilikum
- Mehl zum Bestäuben
- Pflanzenöl zum Braten
- Salz
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Tipps für das perfekte Gericht
- Salze die Auberginen vor dem Braten, damit sie überschüssige Flüssigkeit verlieren.
- Verwende Büffelmozzarella für ein besonders cremiges Ergebnis.
- Frisch geriebener Parmigiano Reggiano sorgt für das beste Aroma.
- Lass den Auflauf vor dem Anschneiden kurz ruhen.
- Am nächsten Tag schmeckt Parmigiana oft noch aromatischer.
Herkunft
Parmigiana di Melanzane stammt aus Süditalien. Sowohl Sizilien als auch Kampanien beanspruchen den Ursprung des Gerichts für sich. Heute gehört der Auberginenauflauf zu den bekanntesten vegetarischen Klassikern Italiens und ist weit über die Landesgrenzen hinaus beliebt.
Varianten
Parmigiana mit Zucchini
Statt Auberginen werden dünn geschnittene Zucchini verwendet. Das Ergebnis ist eine leichtere Variante mit feinem Aroma.
Vegane Parmigiana
Mozzarella und Parmigiano Reggiano werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt. Die fruchtige Tomatensauce und die geschichteten Auberginen bleiben dabei das Herzstück des Gerichts.
Häufige Fragen
Muss man Auberginen vorher salzen?
Ja. Das entzieht ihnen überschüssige Flüssigkeit und sorgt für eine bessere Konsistenz.
Kann man Parmigiana vorbereiten?
Ja. Sie lässt sich gut vorbereiten und vor dem Servieren im Ofen erwärmen.
Kann man Parmigiana einfrieren?
Ja. Der Auflauf eignet sich sehr gut zum Einfrieren.
Welche Beilage passt dazu?
Frisches Ciabatta oder ein kleiner Blattsalat ergänzen das Gericht hervorragend.




